Beta Prüfservice GmbHDGUV V3 · Rhein-Main

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Häufige Fragen

Zwanzig Fragen, kurz beantwortet

Die Fragen stammen aus dem tatsächlichen Suchverhalten, nicht aus einer Marketingliste. Wo eine Angabe fehlt, steht das da.

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Grundlagen

Was ist die DGUV V3 Prüfung?

Die DGUV Vorschrift 3 verpflichtet Unternehmen, ihre elektrischen Anlagen und Betriebsmittel prüfen zu lassen: vor der ersten Inbetriebnahme, nach Änderungen und danach wiederkehrend. Geprüft wird auf ordnungsgemäßen Zustand. Ziel ist, Mängel zu erkennen, bevor sie zu einem Unfall führen.

Ist die DGUV V3 Prüfung Pflicht?

Ja. Die Pflicht ergibt sich aus der DGUV Vorschrift 3 und der Betriebssicherheitsverordnung. Sie trifft den Unternehmer, unabhängig von der Betriebsgröße. Auch geduldete Privatgeräte der Beschäftigten (Wasserkocher, Radio, Kaffeemaschine) fallen darunter, sobald sie im Betrieb verwendet werden.

Heißt das noch BGV A3?

BGV A3 war die frühere Bezeichnung. Seit 2014 heißt dieselbe Vorschrift DGUV Vorschrift 3. Inhaltlich hat sich dadurch nichts geändert. Beide Begriffe meinen dasselbe Regelwerk, weshalb der alte Name in der Praxis noch häufig verwendet wird.

Was ist der Unterschied zwischen ortsveränderlich und ortsfest?

Ortsveränderlich ist ein Betriebsmittel, das im angeschlossenen Zustand bewegt werden kann, auch wenn es seit Jahren am selben Platz steht. Ortsfest sind fest angeschlossene Anlagen und Geräte. Die Einteilung entscheidet über Prüfumfang, Norm und Intervall.

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Prüffristen

Wie oft muss die DGUV V3 Prüfung durchgeführt werden?

Es gibt keine allgemeingültige Zahl. Die Frist ergibt sich aus Ihrer Gefährdungsbeurteilung. In Büroumgebungen ist bei ortsveränderlichen Geräten ein zweijähriges Intervall der Regelfall, in Werkstätten und auf Baustellen deutlich kürzer. Für ortsfeste Anlagen gilt ein längeres Intervall.

Wer legt die Prüffrist fest?

Der Unternehmer. Die DGUV Information 203-071 formuliert das eindeutig: Das Festlegen der Prüffristen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung liegt in seiner Verantwortung. Fehlen die nötigen Kenntnisse, ist fachkundige Beratung vorgesehen, etwa durch die Prüfperson.

Woran erkenne ich, ob mein Prüfintervall stimmt?

An der Fehlerquote. Die Durchführungsanweisung zu § 5 nennt einen messbaren Maßstab: Beträgt die Fehlerquote höchstens zwei Prozent, gilt die Frist als ausreichend bemessen. Liegt sie darüber, wird zu selten geprüft. Deshalb weisen wir sie in jedem Prüfbericht aus.

Was passiert, wenn die Prüffrist überschritten wurde?

Die Prüfung wird nachgeholt. Wichtiger ist die Frage, warum sie überschritten wurde. Bei einer Begehung wird das Thema. Wir ordnen die Reihenfolge nach Dringlichkeit und stellen den Nachweis wieder her. Panik ist unnötig, Aufschub aber auch nicht ratsam.

Muss nach einem Umzug neu geprüft werden?

Ja. Vor der ersten Inbetriebnahme sowie nach Änderung oder Instandsetzung ist zu prüfen. Ein Umzug, ein Neubau, ein Umbau und die Anschaffung neuer Betriebsmittel sind solche Anlässe. Das gilt unabhängig davon, wann zuletzt geprüft wurde.

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Ablauf

Was wird bei der Prüfung gemacht?

Vier Schritte in fester Reihenfolge: Besichtigen, Messen, Erproben, Bewerten. Gemessen werden Schutzleiterwiderstand, Isolationswiderstand und je nach Schutzklasse der Ableitstrom. Erprobt wird erst nach den Messungen. Vorher gilt das Gerät nicht als elektrisch sicher.

Wer darf die DGUV V3 Prüfung durchführen?

Eine Elektrofachkraft oder eine Prüfung unter deren Leitung. Bei ortsveränderlichen Betriebsmitteln lässt die Durchführungsanweisung zu § 5 auch eine elektrotechnisch unterwiesene Person zu, sofern geeignete Mess- und Prüfgeräte verwendet werden. Eine Lizenz für DGUV V3 gibt es nicht.

Muss der Betrieb während der Prüfung stillstehen?

Bei ortsveränderlichen Geräten in der Regel nicht. Sie werden einzeln geprüft und stehen kurz nicht zur Verfügung. Bei ortsfesten Anlagen ist teilweise eine Freischaltung nötig. Wann und wie lange abgeschaltet wird, legen wir vor dem Termin gemeinsam fest, auf Wunsch außerhalb der Betriebszeiten.

Was passiert, wenn ein Gerät durchfällt?

Es wird gekennzeichnet, dokumentiert und aus dem Verkehr genommen. Sie erhalten eine Mängelaufstellung mit Einordnung und Empfehlung. Die Entscheidung über Reparatur, Aussonderung oder Weiterbetrieb liegt bei Ihnen. Wir liefern die Grundlage. Nach der Beseitigung folgt eine Nachprüfung.

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Kosten

Was kostet eine DGUV V3 Prüfung?

Die Kalkulationsgrundlage ist ein Preis je Prüfstelle. Eine Prüfstelle entspricht einem Netzteil beziehungsweise einem zu prüfenden Betriebsmittel. Den Gesamtpreis bestimmen sechs Faktoren, darunter Erst- oder Wiederholungsprüfung, Zugänglichkeit und Prüfzeitfenster. Auf unserer Kostenseite können Sie rechnen.

Was zählt als eine Prüfstelle?

Ein Netzteil beziehungsweise ein zu prüfendes Betriebsmittel. Ein Arbeitsplatz mit Rechner, Monitor und Drucker sind demnach drei Prüfstellen. Mehrfachsteckdosen, Kabeltrommeln und Verlängerungsleitungen zählen ebenfalls jeweils einzeln.

Warum brauchen Sie ein Mengengerüst für das Angebot?

Weil ein Angebot ohne Mengen eine Schätzung wäre. Anzahl der Betriebsmittel, Art und Zahl der ortsfesten Anlagen, Standorte und das mögliche Prüfzeitfenster bestimmen den Aufwand. Die Aufnahme dauert etwa zehn Minuten und ist die Voraussetzung für einen belastbaren Preis.

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Nachweis

Was bekomme ich nach der Prüfung?

Einen Prüfbericht mit eindeutiger Identifikation jedes Betriebsmittels, Datum und Umfang, Prüfanlass, Ergebnis, Frist, Prüfperson und verwendetem Prüfgerät. Dazu die Mängelaufstellung, den Gerätestamm und die ausgewiesene Fehlerquote.

Brauchen die Geräte eine Prüfplakette?

Ein generelles Gebot, Plaketten anzubringen, gibt es im Regelwerk nicht. Für Betriebsmittel an wechselnden Orten verlangt die Betriebssicherheitsverordnung aber einen Nachweis am Einsatzort. Die TRBS 1201 sieht dafür die Prüfplakette vor. In der Praxis ist sie der übliche Weg.

Wie lange muss ich die Prüfberichte aufbewahren?

Mindestens bis zur nächsten Prüfung, sinnvollerweise deutlich länger. Über mehrere Zyklen hinweg lassen sich aus den Messwerten Veränderungen erkennen, und die Fehlerquote über die Zeit ist die belastbarste Begründung für Ihre Prüffrist.

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Frage nicht beantwortet?

Dann rufen Sie an. Die meisten Rückfragen sind in zwei Minuten geklärt, und wir nehmen sie hier auf, wenn sie häufiger kommen.

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