Beta Prüfservice GmbHDGUV V3 · Rhein-Main

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Ablauf

Von der Anfrage bis zum Nachweis

Zwei Ebenen: was in Ihrem Betrieb passiert, und was am einzelnen Gerät geprüft wird. Beides sollten Sie kennen, bevor Sie beauftragen.

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Sechs Schritte im Betrieb

Die rechte Spalte zeigt, was von Ihnen gebraucht wird. Alles andere übernehmen wir.

  1. Mengengerüst aufnehmen

    10 Minuten

    Wie viele Prüfstellen, welche Gerätearten, wie viele Standorte, Erst- oder Wiederholungsprüfung. Ohne diese Angaben ist kein Angebot kalkulierbar.

    Ihr Beitrag

    Sie nennen Anzahl und Art der Betriebsmittel.

  2. Angebot und Terminfenster

    nach Aufnahme

    Sie erhalten eine Kalkulation, die Anfahrt, Dokumentation und Kennzeichnung ausweist, mit klarer Abgrenzung, was enthalten ist.

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    Sie prüfen und geben frei.

  3. Termin abstimmen

    vor dem Einsatz

    Zugänge, Schlüsselregelung, Ansprechpartner vor Ort, Abschaltfenster. Wenn der Betrieb nicht unterbrochen werden darf, wird das hier festgelegt.

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    Sie benennen einen Ansprechpartner und regeln den Zugang.

  4. Prüfung vor Ort

    je nach Umfang

    Jedes Betriebsmittel wird erfasst, geprüft und gekennzeichnet. Der fachliche Ablauf am Gerät folgt unten.

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    Sie stellen den Zugang sicher.

  5. Dokumentation und Übergabe

    nach dem Einsatz

    Prüfbericht mit Messwerten, Gerätestamm, Mängelliste und dokumentierter Fehlerquote, die Grundlage, mit der Sie Ihre Prüffrist begründen.

    Ihr Beitrag

    Sie legen den Nachweis in Ihre Arbeitsschutzdokumentation.

  6. Wiedervorlage

    vor Fristablauf

    Erinnerung vor Ablauf der Frist, Fortschreibung des Gerätestamms für Neuzugänge, Nachprüfung beseitigter Mängel.

    Ihr Beitrag

    Sie melden Neuanschaffungen, den Rest übernehmen wir.

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Was am Gerät geprüft wird

Der fachliche Ablauf folgt der Reihenfolge der Norm. Sie ist nicht beliebig: Gemessen wird vor dem Erproben, weil das Gerät erst nach den Messungen als elektrisch sicher gilt.

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    Besichtigen

    Sichtprüfung

    Gehäuse, Anschlussleitung, Stecker, Zugentlastung, Biegeschutz, Bedienelemente, Lüftungsöffnungen, Aufschriften und Warnhinweise. Ein erheblicher Teil aller Mängel wird hier gefunden, ohne ein einziges Messgerät.

    Geräte, die die Sichtprüfung nicht bestehen, gehen in die Fehlerquote ein. Wer sie unerfasst entsorgt, verfälscht die eigene Fristgrundlage.

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    Messen

    Schutzleiter, Isolation, Ableitstrom

    Schutzleiterwiderstand, Isolationswiderstand und je nach Schutzklasse Schutzleiterstrom, Berührungsstrom oder Ersatzableitstrom. Die Messwerte werden gegen die Grenzwerte der Norm bewertet und aufgezeichnet.

    Die Aufzeichnung der Messwerte ist nicht Pflicht, aber sinnvoll: Über mehrere Zyklen lässt sich ein Trend erkennen und die Frist belegen.

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    Erproben

    Funktionsprüfung

    Erst nach den Messungen wird das Gerät in Betrieb genommen: Schalter, Schutzeinrichtungen, Not-Aus, bestimmungsgemäße Funktion.

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    Bewerten

    Ergebnis feststellen

    Die Prüfperson bewertet das Ergebnis und entscheidet: bestanden, Mangel ohne unmittelbare Gefahr, oder Weiterbetrieb nicht zulässig.

    Die Bewertung obliegt der Prüfperson. Die Entscheidung über den Weiterbetrieb trägt der Unternehmer.

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    Dokumentieren

    Bericht und Kennzeichnung

    Eindeutige Identifikation des Betriebsmittels, Datum und Umfang, Prüfanlass, Ergebnis, Frist, Prüfperson, verwendetes Prüfgerät und Unterschrift. Dazu die Kennzeichnung am Gerät.

    Für Betriebsmittel an wechselnden Orten verlangt die Betriebssicherheitsverordnung einen Nachweis am Einsatzort. Die Prüfplakette ist dafür der übliche Weg.

Sichtprüfung
Abb. 04Zugentlastung, Detail
ΩPrüflingR(SL)
Abb. 05Schutzleitermessung, Prinzip
Prüfplakette der Beta Prüfservice GmbH auf einem geprüften Gerät. Die Lochung im Ring markiert Monat 8, die Jahreszahl 28 ist durchstanzt: nächster Prüftermin 08/2028. Rechts stehen die Internetadresse, die Angabe „gem. BetrSichV DIN EN / DGUV V3/4“ sowie Barcode und Seriennummer 106902.
Aufnahme August 2026

Das ist die Kennzeichnung, die nach der Prüfung am Gerät bleibt. Der Ring nennt den nächsten Prüftermin, hier Monat 8, Jahr 2028. Die Seriennummer verbindet das Gerät mit seinem Eintrag im Prüfbericht.

Grundlage: DIN VDE 0701-0702 für ortsveränderliche Betriebsmittel, DGUV Vorschrift 3 § 5 und DGUV Information 203-071. Die Reihenfolge und der Umfang können sich je nach Geräteart und Schutzklasse unterscheiden.

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Nächster Schritt

Schritt 01 dauert etwa zehn Minuten. Danach wissen Sie, was die Prüfung für Ihren Betrieb bedeutet, zeitlich und finanziell.

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